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postheadericon Chronik

Der 1990 gegründete VfL Grün-Gold Güstrow versteht sich mit seinen mittlerweile über 1.300 Mitgliedern als Breitensportverein und sportlicher Dienstleister. Er gliedert sich in zahlreiche Abteilungen mit den Sportarten Aerobic, Allroundsportabteilung (Kickboxen und Tea Bo), Badminton, Basketball, Behindertensport, Bogensport, Faustball, Fußball, Gesundheitssport, Inlinehockey, Kegeln, Teakwondo, Tischtennis, Volleyball - Stand 2008.Sein Vorgänger während der DDR-Zeit ist die BSG Landmaschinenbau Güstrow. Die nachfolgende Übersicht stellt einen Auszug der Aktivitäten und Erfolge des sportlichen Werdeganges des Vereines dar.                   

1953 wurde der VEB Maschinenbau Güstrow gegründet und fungierte seitdem auch als Trägerbetrieb für die sportliche Betreuung der Betriebsangehörigen. Angefangen hat alles mit Fußball, später kam dann auch Tischtennis dazu. In Güstrow und Umgebung bildeten sich sehr schnell einzelne Betriebsmannschaften in diesen Sportarten.                          

Das Interesse an den sportlichen Vergleichen wurde immer mehr. So entwickelte sich langsam eine Meisterschaft der Betriebsmannschaften. U.a. trafen sich auf dem „Platz der Jugend“ (heute Gleviner Platz) die einzelnen Mannschaften und trugen ihre Spiele gegeneinander aus. Auch die Zuschauerkulisse konnte sich an den Abenden in der Woche durchaus sehen lassen. Die Tischtennis-Spieler trugen ihre Meisterschaften oft in den Speiseräumen der einzelnen Betriebe aus. Aus diesen ersten Anfängen wuchs die Betriebssportgemeinschaft mit der Entwicklung des VEB Landmaschinenbau langsam auch zu einem der größeren Sportvereine heran. Sportarten wie Volleyball, Gymnastik, Badminton, Kraftsport und Kegeln kamen hinzu und prägten fortan aufgrund der vielen guten Ergebnisse in einzelnen Disziplinen das Sportgeschehen des Bezirkes Schwerin und darüber hinaus mit. Immer mehr Jugendliche arbeiteten im Betrieb und der  Gedanke entstand, eine eigene  junge Fußballmannschaft neben der traditionellen Betriebsmannschaft aufzubauen.

So kam es dann auch logischerweise zum Einstieg der Fußballmannschaft in den Güstrower Kreisklassen-Fußball, zunächst mit einer Mannschaft. Später nach einigen Jahren mit ansprechenden Erfolgen wurden es dann zwei Männermannschaften. Anfänglich konnten die Heimspiele auf dem Nebengelände (jetzige Kunstrasenplatz) der damaligen DTSB-Sportschule im Niklotstadion ausgetragen werden. Später kam aber über Nacht ein kurzfristiges Aus durch die Schulleitung mit einer etwas fadenscheinigen Begründung. Es gab dann eine Zeit lang keine Heimspiele mehr. Mit viel Eigeninitiative und mit großer Unterstützung des Trägerbetriebes „Kombinat Fortschritt - VEB Landmaschinenbau Güstrow“ wurde der „Platz der Jugend“ wieder hergerichtet, der jahrelang nur zum Schulsport der Goethe-Schule genutzt wurde. Das hat schon einige Mühen und Umwege gekostet, um überhaupt etwas auf die Beine zu stellen. Mit der Errichtung eines Umkleidegebäudes sollte es dann auch im Umfeld einige weitere Verbesserungen geben. Nach der politischen Wende brannte das Gebäude nieder und später wurde der Sportplatz in einen städtischen Parkplatz umgewandelt.

1988 kam das was in den anderen Großbetrieben schon seit langem praktiziert wurde. Die Fußball-Sektion der BSG Einheit Güstrow wechselte zur BSG LMB und nun sollten zielgerichtet finanzielle Mitteln aus dem Betrieb für den Aufschwung im Güstrower Fußball sorgen. Einige Skeptiker gab es da schon, aber letztendlich hat dieser Zusammenschluss doch mehr Positives herausgebracht. Im gleichen Jahr wurde das Wahrzeichen, die große Tribüne des Jahn-Stadions von der Staatlichen Bauaufsicht der DDR gesperrt und der Verfall des um 1914 errichteten Bauwerks begann nun endgültig. Da sich im unteren Teil die bisherigen Umkleide- und Sanitäreinrichtungen für die Sportler und Besucher, einschließlich einer traditionsreichen Stadiongaststätte befanden, wurden als Übergangslösung zwei Bauwagen des Güstrower Strassenbaubetriebes aufgestellt. Im Frühjahr 1989 wurde dann nach Protesten bei der SED-Kreisverwaltung wenigstens eine Holzbaracke, die heute noch als Lagermöglichkeit genutzt wird, durch den damaligen LMB und die Staatliche Forstwirtschaft aufgestellt. Sanitäreinrichtungen waren Fehlanzeigen. Die Jahre zuvor gebaute Besuchertoilette in einem Nebengebäude diente als Waschgelegenheit für die Mannschaften.                                                             

1989 Die Wende im Herbst brachte dann erneut einen Umbruch im Sportverein und forderte nun andere Gedanken zum Vereinsleben. Dazu gehörte auch die Bildung eines Übergang-Vorstandes bis zur endgültigen Neubildung eines unabhängigen und eingetragenen Sportvereines.

 

 

1990 Den ersten Kontakt in Richtung Westen gab es mit einer Einladung zum Fußball-Turnier des FC Zeteln, an dem auch eine Traditionsmannschaft mit Uwe Seeler teilnahm. Im Frühjahr ging vieles zunächst alles erst einmal „den Bach hinunter“. Die Betriebe ließen dabei auch in der Regel die angeschlossenen Betriebssportgemeinschaften fallen und das hatte oft auch eine Neugründung von Vereinen zur Folge. Im Ergebnis der Nachforschungen nach alten Vereinsnamen entschied sich der Vorstand zur Umbenennung und Neuanmeldung. Am 01.August 1990 wird der neue "VfL Grün-Gold Güstrow" im Vereinsregister Nr. 44 beim Kreisgericht Güstrow rechtfähig eingetragen.

Die erste Statistik lautete: 342 Mitglieder / davon 113 Jugendliche / in 7 Abteilungen Fußball, Volleyball, Gymnastik und u.a. mit Laufsport, Tischtennis ,Handball, Kegeln. Eine erste Fördermaßnahme war der Umbau des Besucher-Toilettengebäudes im Jahn-Stadion zu einer Duschkabine für die Fußballmannschaften mit Mitteln des Landkreises. Eigentlich als Zwischenlösung gedacht, hatte sie immerhin weitere 15 Jahre Bestand.

1992 - 1994 wurde für eine kurze Zeit eine Koronar-Herzsportgruppe gebildet. Die Volleyballer spielten mit vier Mannschaften im Punktspielbetrieb der Landesliga, Bezirksliga und Kreisklasse. In der Fußballabteilung waren insgesamt 11 Mannschaften im Wettkampf und die Faustballer waren immerhin mit fünf Teams, wegen der fehlenden Dichte vor allem überregional tätig.

1995 Der Verein entschloss sich die Möglichkeit der Förderung von hauptamtlichen Vereinssportlehrern durch das Arbeitsamt und dem Landessportbund M/V zu nutzen. Den notwendigen finanziellen Eigenanteil konnte der Verein nur aufgrund der inzwischen gewachsenen Struktur aufbringen. Das Projekt wurde ausgebaut und so sind gegenwärtig mit Hilfe des Vereines und des Fördervereines Region Güstrow  mehrere Sportfreunde hauptamtlich beschäftigt. Auch die Förderung des Sports durch die Stadt Güstrow und den Landkreis sind in dieser Hinsicht ebenfalls erwähnenswert. Das konnte sich somit auch auf die allgemeine Entwicklung des Vereines positiv auswirken.

Neue Sportarten wie Basketball und Ricochet, sowie Breakdance, Jazz-Dance und auch Eishockey und Schwimmen wurden aufgenommen. Nebenbei schlossen sich aus den unterschiedlichsten Gründen unserem Verein auch Sportgruppen aus anderen Vereinen (z.B. Post SV) an, wie z.B. Faustball, Karate, Gehörlosensport, Tischtennis und Kegeln. Die Erkenntnis für die Bündelung der Kräfte zeichnete sich deutlich ab, da die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen immer mehr seine Grenzen aufzeigte.

Die A-Jugend des VfL Grün-Gold Güstrow steigt 1995 in die höchste Spielklasse im Nachwuchsbereich auf, in die Regionalliga Nordost und trifft dort auf so renommierte Gegner wie Tennis-Borussia Berlin oder Energie Cottbus. Leider war dieses Vorhaben nach einer Spielzeit zu Ende. Durch die Übernahme des Sportplatzes in der Hamburger Str. und der gleichzeitigen Bereitstellung von Fördermitteln zur Sanierung der Rasenfläche konnten die Trainings- und Wettkampfbedingungen für die Faustballer etwas verbessert werden. Ende des Jahres wird die seit 1988 gesperrte große Zuschauertribüne im Jahn-Stadion durch ABM-Kräfte endgültig abgerissen. Versuche, wenigstens einen Teil zu retten wurden abgewiesen. Die Hoffnung auf eine Neue wurde von Jahr zu Jahr weniger und ist mittlerweile auf Null gesunken.

1997 steigt die erste Fußball-Männermannschaft des VfL Grün-Gold nach einigen Jahren des Abwärtstrend wieder in die Landesliga West M-V auf.

2000 Die Insolvenz der Güstrower Polstermöbel GmbH machte es möglich, dass der VfL das Stadiongebäude vorübergehend wieder nutzen konnte. Das Gebäude wurde 1972 durch die Polstermöbelfirma Paul Bruchhäuser & Söhne zur Pausenversorgung der Belegschaft und der Fußball-Besucher, auch unter Mithilfe der damaligen Einheit-Fußballer mit freiwilligen Arbeitseinsätzen, errichtet. Neue Hoffnungen für eine Rekonstruktion zum neuen Sozialgebäude mit modernen Umkleide- und Versorgungsmöglichkeiten für das Stadion entstanden.

2001 gab es in der jüngeren Güstrower Fußball-Geschichte einen Ruck. Der ETSV Güstrow, der Nachbar vom Sportpark Borwinseck, spielte zu diesem Zeitpunkt mit einer Männermannschaft in der Bezirksklasse und hatte neben der Alte-Herren-Mannschaft kein weiteres Potential um den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten zu können. Der VfL Grün-Gold Güstrow lief zu diesem Zeitpunkt Gefahr aufgrund fehlender spielerischer Kraft aus der Landesliga West abzustürzen. Es kam in kürzester Zeit so zu dem einzig richtig Schritt, dem Beitritt der aktiven „Lok-Fußballer“ in die Fußball-Männerabteilung des VfL. Die anschließenden Jahre haben eindeutig dazu beigetragen, dass der Fußball einen kleinen Schritt nach vorne getan hat.

2002 gründet der VfL eine Betreibergesellschaft zusammen mit der Stadt Güstrow und dem Förderverein Region Güstrow, um gemeinsam die bis dahin durch die Stadtwerke geführte Eishalle an der Plauer Chaussee weiter für den Eishockeysport und das öffentliche Eislaufen aufrechtzuerhalten. Viele Schwierigkeiten gab es bei diesem Vorhaben, vor allem weil es am Geld und an Entscheidungen für die Zukunft seitens der Stadt und seiner Politiker fehlte. In der Zwischenzeit wurde eine Arbeitsgruppe mit Stadtvertretern, dem VfL Grün-Gold Güstrow und der FIG Güstrow GmbH (Betreiber der Oase) gegründet, um möglichst bald den Startschuss zum Bau einer festen Eishalle zu vollziehen. Der Eishockeysport nahm in den anschließenden Jahren eine gute Entwicklung. Besonders hervorzuheben war die Teilnahme von Güstrower Spielern in der Niedersachsenliga, während sich die Erwachsenen in der Landesliga Mecklenburg langsam zu einem Favoriten entwickelte.

2003 In den vorangegangenen Jahren wurde es immer deutlicher, dass einige Güstrower Sportstätten dem Zerfall preisgegeben wurden. Die Fußballer vom ETSV waren alleine nicht mehr in der Lage den Sportpark „Borwinseck“ ohne nennenswerte finanzielle Unterstützung zu betreiben. So kam es, dass nach Ablauf des Pachtvertrages mit der Stadt Güstrow eine Entscheidung zur Aufrechterhaltung fallen musste.

Da der VfL aufgrund von Kapazitätsgründen vor allem im Nachwuchsbereich auch an der Nutzung dieser traditionellen Sportstätte interessiert war, entschloss man sich zur vertragliche Übernahme des Sportpark Borwinseck von der Stadt Güstrow.

Die katastrophalen Verhältnisse im Jahn-Stadion konnten mit der Übergabe des neuen Funktionsgebäudes nach 15 Jahren endlich beendet werden. Der ehemalige Versorgungstrakt wurde in ein modernes Umkleide- und Sanitärgebäude verwandelt. Die Einweihung fand anlässlich der 775-Jahrfeier der Stadt am 05. Juli mit einem Fußballvergleich zwischen dem FC Hansa Rostock und dem VfL Grün-Gold Güstrow Das Spiel endete vor etwa 3.500 Zuschauer mit einem 10:0 für den Bundesligisten.

2004 Nach einigen Schwierigkeiten und Übergangslösungen schlossen die Kegler einen Nutzungsvertrag mit den Eigentümern des Gebäudekomplexes am „Platz der Freundschaft“ in der Güstrower Südstadt ab, um die Kegelbahn „Alle Neune“ weiter als Sportstätte nutzen zu können. Ohne diese Vereinbarung wäre die Kegelbahn abgerissen worden und es hätte an der Stelle eine Erweiterung der bestehenden Tiefgarage stattgefunden.

                      

In Zusammenarbeit mit einem Rostocker Verein entstand im VfL unter dem Namen Allroundsport die Abteilung Kickboxen und Tae Bo, die sich mit einigen Aktivitäten in Güstrow bekannt gemacht haben und sich zu einem festen Bestandteil im Verein entwickelt haben. In der Kongresshalle und im Gymnastikraum des Jahn-Stadion wurden die ersten Übungsstunden durchgeführt.

2005 Nach jahrelangen Bemühungen für eine endgültige Lösung zum Betreiben einer Eishalle in Güstrow kam Mitte des Jahres das endgültige Aus. Viele gute Ideen wurden in einer Arbeitsgruppe zusammengefasst. Vergleichsobjekte wurden analysiert. Selbst der Landessportbund M/V hatte sein Interesse an einer Güstrower Eishalle bekundet und finanzielle Mittel in Aussicht gestellt. Gescheitert ist das Vorhaben letztendlich nicht nur am Geld, sondern auch am Willen der Güstrower Politik.

Nach dem in den Vorjahren zwei Behinderten-Sportgruppen in den Güstrower Werkstätten aufgebaut wurden, ist jetzt auch der Aufbau von zwei Sportgruppen in der Lernbehindertenschule „Anne Frank“ vorangekommen. Kegeln und Fußball stehen jetzt wöchentlich im Freizeitangebot der Schüler.

Den größten sportlichen Erfolg erzielen die Damen der Faustball-Abteilung nach dem Abschluss der Hallensaison 2004/2005 mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga. Im Sommer gelingt der gleichen Mannschaft auch der Titel in der Freiluftsaison der 2. Bundesliga, der die Berechtigung an der Teilnahme für die Qualifikation zur 1. Bundesliga mit sich bringt. Aus objektiven Gründen verzichten sie aber. Für die Aktivitäten im Behindertensport wurde der Verein im Wettbewerb „Sterne des Sports“ der Volks- und Raiffeisenbanken zunächst im regionalen Bereich mit dem Platz 1 ausgezeichnet, im landesweiten Wettbewerb konnte dann der zweite Platz in Empfang genommen werden.

2006 Nach einjähriger Bauzeit konnte zu Beginn des Jahres die rekonstruierte Sport- und Kongresshalle wieder dem Güstrower Sport zur Verfügung gestellt werden. Das 33. Hans-Scheidemann-Gedenkturnier war der richtige Auftakt für eine neue Qualität der zukünftigen Sportveranstaltungen in dieser traditionellen Einrichtung (erbaut 1934/35). Fast 1.000 Zuschauer feierten den FSV Bentwisch als Sieger. Auch die Abteilung Allroundsport konnte neue Trainingsbedingungen in Besitz nehmen. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten entstanden mit viel Eigenleistung in der ehemaligen Molkerei am Ullrichsplatz gute Trainingsmöglichkeiten.

Die Stadtvertretung beschloss die Einführung von Nutzungsentgelten für den Trainings- und Wettkampfbetrieb in den Güstrower Sportstätten, ausgenommen davon ist der Kinder- und Jugendsport. Anlässlich der Fußball-WM in Deutschland gab es am Finaltag im Jahn-Stadion einen großen Sporttag. Die Faustball-Herren verpassten im Sommer knapp den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Aus organisatorischen Gründen wurde die Bildung der Grüngold Service GmbH voran getrieben und zum Abschluss gebracht. Vor allem sollte der Einsatz der Vereinsbusse besser koordiniert und vermarktet werden. Mittlerweile waren zwei Kleinbusse und ein Bus mit 25 Plätzen im Einsatz, die zahlreiche Aufgaben bei der Bewältigung der Transportaufgaben in und außerhalb des Landes erfüllen.

2007 Zahlreiche hochkarätige Sportveranstaltungen finden mit Unterstützung des Vereines statt.

Im März gibt es in der Sport- und Kongresshalle  die Norddeutschen TT-Meisterschaften der Senioren-Mannschaften mit Teilnahme von Sportlern aus acht Bundesländern statt. Ein Fußball-Länderspiel des weiblichen U 17 Nachwuchs zwischen Deutschland und Dänemark endet im April 0:0 im Jahn-Stadion. Der Basketball-Landesverband führt am 5. Mai zusammen mit dem VfL-Nachwuchs seinen Verbandstag M/V in der Sport- und Kongresshalle mit Spielen des Allstar-Teams des Landes durch.

                          

Am 07.07.2007 findet auf dem Gelände des Freizeitbades Oase der Güstrower Sport- und Partymarathon statt. In Zusammenarbeit mit der WGG, Stadt und VfL präsentieren sich zahlreiche Güstrower Sportvereine ihre Angebote. Für dieses Projekt wird der Verein im Rahmen der Aktion „Sterne des Sport“ erneut mit einem Bronze-Stern ausgezeichnet. Kurzfristig organisiert wird auf Nachfrage des Schweriner SC und des Landesvolleyballverbandes ein Länderspiel der Frauen-Nationalmannschaften Frankreichs und Deutschlands. Im August können über 1.000 Zuschauer in der Sport- und Kongresshalle dieses Highlight (3:1 für Deutschland) verfolgen.

                     

Die Abteilung Bogenschießen wird aufgebaut. Später kommt auch eine Inline-Hockeygruppe dazu, die sich aus ehemaligen Eishockeymitgliedern bildet. Im Bereich Gesundheitssport gibt es die ersten Versuche im Schwimmen, die im Krankenhaus durchgeführt werden.

2008 Nach langer Vorbereitung gelingt es in Kooperation mit der Güstrowcard-Gesellschaft endlich neue Mitgliedsausweise auszugeben. Zukünftig besteht die Möglichkeit, diesen Ausweis mit der Güstrow-Card zu kombinieren und so auch Punkte in den Güstrower Geschäften zu sammeln. Im März beteiligt sich die TT-Abteilung erneut an der Vorbereitung und Ausrichtung der Norddeutschen TT-Meisterschaften im Senioren-Einzel. Die Männer der Faustballabteilung steigen durch den Verzicht von Bayer Leverkusen doch noch in die 1. Bundesliga auf und müssen im Herbst dann viel Lehrgeld zahlen. Die Frauen starten recht zufrieden in ihre neue 1. Bundesliga-Hallensaison. Durch die im Vorjahr beschlossene Schließung unserer Güstrower Zuckerfabrik gibt es auch einen Mitgliederrückgang durch den Weggang vieler Betriebsangehöriger. Im Herbst wird der VfL mit der Bogensportgruppe und mit einem Behinderten-Projekt erneut mit einem Bronze-Stern der Volks- und Raiffeisenbank ausgezeichnet. Aufgrund von allgemeinen Schwierigkeiten und Zusammenarbeit mit dem Vermieter wird das Allroundsport-Center am Ullrichplatz (ehem. Molkerei) aufgelöst. Als eine Zwischenlösung wird ab Januar die Nutzung der Sporteinrichtungen des Landessportbundes im Niklotstadion vereinbart.

Hinweis: Ergänzungen bitte dem Vorstand mitteilen.

Hans-Jürgen Klatt